Elisabeth Menslage  Heilpraktikerin für Psychotherapie
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Schlafstörungen

Michel (Name geändert), 48 Jahre alt, ist ehemaliger Handballspieler einer Bundesligamannschaft. Er suchte mich auf, da er medikamentös auf eine schwere Depression behandelt wurde und begleitende Psychotherapie empfohlen bekam. Michel hatte Schlafstörungen, war süchtig nach Sport und konnte nicht aufhören, jeden Tag seine sportlichen Leistungen zu messen und zu verbessern. Er verurteilte sich dafür, dass er seinen Beruf als Handballspieler aufgeben musste.

Bis dahin hatte er sich für die Zufriedenheit seiner Fans verantwortlich gefühlt. Er gönnte seinem Körper keine Ruhe und dachte, wenn es um die Erfüllung von Wünschen ging, immer als letzter an sich. Er war an sich nicht krank, sondern litt unter Bluthochdruck und Schlaflosigkeit. Kranksein kannte er nicht.

Bei der Körperarbeit mit Michel konnte eine unbewusste Sehnsucht nach Anerkennung durch seinen Vater tief in seinem Inneren auftauchen, die bisher unter seinem starken Muskelpanzer versteckt war. Er weinte wie ein kleines Kind, den ich in den Armen halten musste, damit er nicht kollabierte.

Nachdem der Körper, systematisch Schicht für Schicht, durchgearbeitet wurde, konnte er seine Vergangenheit loslassen und offen werden für das Hier und Jetzt. Der Atem fließt jetzt tiefer, er fühlt sich freier und lebendiger – und der extreme Bluthochdruck hatt nachgelassen. Erst jetzt konnte er auf die Botschaften seines Körpers hören. Schöne Gefühle, lautstarke Lebensfreude wurde im Vorfeld durch sein eigenes Denken bestraft, ließ die Muskulatur anspannen, um die äußere Bewegung und die innere Bewegung, das Gefühl, zu unterdrücken. Durch eine zusätzliche Ernährungsumstellung wurde überflüssige Harnsäure aus den Muskeln abgeleitet.

Michel lernte durch andere Sportarten, Yoga und Meditation seinen Muskelpanzer täglich zu lockern und konnte auch seine Sucht nach dem „ultimativen“ Kick beim Hochleistungssport heilen.

Danke für´s Lesen


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© by Elisabeth Menslage