Elisabeth Menslage  Heilpraktikerin für Psychotherapie
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Klassische Massage

Sie kommt überwiegend bei muskulären Verspannungen und Verhärtungen zum Einsatz. Sie soll entspannen, Schmerzen lindern und die Durchblutung steigern. Man unterscheidet dabei zwischen Teilmassage (Gesichts-, Nacken-, Schulter-, Arm-, Rücken- und Beinmassage) und Ganzkörpermassage.

Bei der klassischen Massage wendet der Masseur spezielle Griff- und Berührungstechniken an – je nachdem, um welches Beschwerdebild es sich handelt. Grob unterscheidet man:

Streichungen: Als Streichungen bezeichnet man großflächige, gleichmäßige Bewegungen, die im Verlauf eines Muskels erfolgen.

Streichungen kann der Masseur zum Beispiel mit der flachen Hand ausführen (Flachhandstreichung), in zirkulierenden Bewegungen (z.B. an Hand und Fuß) oder auch mit kreisförmigen Bewegungen (insbesondere an Rücken und Schulter)

Knetungen: Knetungen sind deutlich intensivere Bewegungen als Streichungen. Mithilfe von Knetungen lockert der Masseur gezielt einzelne Körperbereiche in Bewegungen quer zum Muskelfaserverlauf. Die Knetungen können ein- oder beidhändig ausgeführt werden.

Reibungen: Reibungen sind sehr intensive, kreisende oder elliptische Bewegungen. Der Masseur führt sie je nach Beschwerdebild mit Daumen, Handballen, Fingerknöcheln oder den Mittelgelenken der Finger aus.

Einsatzbereiche:

-Funktionsverbesserung von Muskeln, Bändern, Sehnen und Gelenken

-Reduzierung von Schmerzen, z. B. bei Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenke oder der Muskulatur

-bei Erkrankungen des Nervensystems

-Behandlung von störenden Narben

Klassische Massagen nutzen dem körpereigenen Heilungsprozess des Menschen. Klassische Massage nimmt Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des Patienten. Die Verletzung bzw. Überlastung von Muskeln oder Bändern, z. B. ein Muskelfaserriss führt zu einer lokalen Entzündung.

Das funktioniert so: Die Ansammlung von Lymphflüssigkeit führt zu einer Schwellung im Muskelgewebe. Folge ist eine Druckerhöhung im Gewebe und somit eine vermehrte Reizung der Schmerzrezeptoren, wodurch Schmerzen entstehen. Es kommt zur Funktionsverbesserung der Gelenke durch Regulation des Muskeltonus. Die Schmerzreduktion ist eine Folge der Druckentlastung im betroffenen Gewebe.


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© by Elisabeth Menslage